Freitag, den 23. Januar, 20 Uhr

Neujahrskonzert mit Sanda Weigl, der Downtown Gypsy Queen von New York

Santa Weigl wird  an diesem Abend Lieder der großen rumänischen Chansonsängerin Maria Tanase und vergessene Zigeunerlieder aus Rumänien singen.

Marie Pohl rezitiert an diesem Abend Nachdichtungen der Lieder von Herta Müller, Texte von Kafka und eine Lügengeschichte.


Voranmeldung unter: info@studioniculescu oder 0308592371

 

Sanda Weigls Biografie wirft ein Schlaglicht auf die europäische Geschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: In Rumänien geboren und aufgewachsen, nach Ost-Berlin übergesiedelt, wo sie in der erfolgreichen Rockband Team 4 sang, 1968 wegen "staatsfeindlicher Hetze" zu Haft verurteilt und nach der Entlassung mit Auftrittsverbot in die Produktion geschickt, schließlich ausgebürgert nach West-Berlin. Arbeit als Dramaturgin und Regisseurin in Berlin, Hamburg, München, Köln, Zürich und 1992 Übersiedlung nach New York.

Und hier, in der räumlichen Distanz, begann sie sich wieder der Musik zuzuwenden, die ihre Kindheit und Jugend geprägt und ihr nach eigenem Bekunden das Überleben im DDR-Knast ermöglicht hat: die Musik der rumänischen Zigeuner, weitergegeben durch die große rumänische Sängerin Maria Tanase.
Neben der bereits in New York erschienen und lange vergriffenen CD "Gypsy Killer", die vom Berliner Label Oriente Musik wiederaufgelegt wurde, waren es ihre Auftritte bei der Ruhr Triennale, beim Pina Bausch Festival in Wuppertal oder bei der Verleihung des Literaturnobelpreises an Herta Müller in Stockholm , die die Öffentlichkeit auf diese im wahrsten Sinne europäische Künstlerin aufmerksam machte.

Als Downtown Gypsy Queen of New York feierte Sanda  Erfolge nicht nur auf ausgedehnte Turneen in Amerika, doch auch in London, Tel Aviv und Jerusalem, Monterrey, Mexiko, Rumänien, Krakau, Polen und in vielen anderen Städten in der Welt.

Über sich selbst sagt Sanda: „Ich habe immer einen Fluchtplan in der Tasche“.

 

Marie Pohl ist Schauspielerin und Schriftstellerin. Sie wurde in Hamburg geboren, wuchs in New York auf, und studierte Spanische Literatur und Geschichte in Madrid.
Anfang zwanzig veröffentliche sie ihren Debütroman ›Maries Reise‹, der großes Aufsehen erregte und sie unter anderem in die Harald-Schmidt-Show führte. Sie schrieb für die Süddeutsche Zeitung und andere große Tageszeitungen und Magazine, ein Kinderbuch zu der Musik vom Karneval der Tiere, und ein Singspiel über die Malerin Charlotte Salomon. Ihr Reiseroman „Geisterreise“ erschien 2012 beim S.Fischer Verlag, für den sie ein neues Buch schreibt.
Als Schauspielerin arbeitete sie seit ihrem 9ten Lebensjahr im Kino, Fernsehen und Theater in Deutschland, New York und Mexico. Außerdem ist sie leidenschaftliche Tänzerin und verunsichert mit ihrer Tanz-Lesung die  Bühnen. Marie Pohl lebt in Berlin und in New York.

Der Liederabend am 30. Januar muss leider verschoben werden!

Freitag, den 30. Januar,20 Uhr

Liederabend mit Abigail Dyer. Am Klavier Klaus Sallmann

 

Die Sopranistin Abigail Dyer wurde in New Jersey, USA geboren.  Als Liedersängerin in New York hat sie die Uraufführungen der Liederkrise "Epithalamion," "Japanese Love Songs" und "Three Spanish Songs," von Ishmael Wallace, "Songs from Hesperides," von Peter Homans, und "My Story," von Nailah Namebko, Peter Homans und Ishmael Wallace gegeben.  Als Teilnehmerin der 30TAGEKUNST2013 in Orangelab Berlin hat sie ihrem Liederabend, „Love to all is free!“ presentiert.  Im Sommer 2014 übernahm sie mit Operleben in Bayreuth/Porzelan Fabrik Walküre die Kundry („Parsifal“) und ist wieder mit Operleben in Bayreuth im Sommer 2015 als Venus („Tannhäuser”) zu erleben.  An der Amato Opera (New York), New York Street Opera und der Pacific Opera (New York) verkörperte sie Sieglinde („Walküre”), Santuzza („Cavalleria Rusticana“), Hohepriesterin („Aida“), Zweite Dame („Zauberflöte“) und Mercédès („Carmen“). Außerdem übernahm sie die Hauptpartie der Äbtissin an der Uraufführung der Oper „The Veil of Forgetfulness“ und Mrs. Hunter-Fortune, in der Uraufführung der Oper AFRAID:  Fanny Fern, von Susan Stoderl, in der sie auch die Hauptrolle Fanny Fern später verkörpert. 

Im Programm:

I. Schubert
Auf dem Wasser zu singen
Taubenpost
Gretchen am Spinnrade
Der Tod und das Mädchen
Ellens Gesang I, II, III

II. Mahler
Ich ging mit Lust
Rheinlegendchen
Rückert Lieder

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News

Trans-Siberian TONALi TOUR 2017 mit Mayumi Kanagawa, Violine, Friedrich Thiele, Cello, Hanni Liang, Klavier 

am 29.3.2017 im Studio Niculescu

 


Vielen Dank: 

Zsuzsa BalintOana Chitu, 

Paul Cibis, Yossi Gutmann

Alexander Knop, Radu Nagy, 

Adrian Nichols, Olga Pak,

Dragan Radosavievich & Felix Römer! 

CristianNiculescu & ziemich beste Freunde am 27. Juni 2014
CristianNiculescu & ziemich beste Freunde am 27. Juni 2014

Vielen herzlichen Dank an allen Freunde und Fans die zum Konzert am 10. Dezember in der Philharmonie Berlin gekommen sind!