Samstag, den 27. Februar 2016, 20 Uhr

Die Winterreise von Franz Schubert mit Burkhard v. Puttkamer, Bariton & Zsuzsa Bálint, Klavier

„Berlin- Premiere“ einer szenischen Fassung von Schuberts „Winterreise“
in einer Fassung für Bariton, Klavier, Videoinstallation & 24 Seidentücher …

 

 

Studio Niculescu, Oranienstr. 163, 10969 Berlin- Kreuzberg – ehem. „Schokoladenfabrik“

Eintritt auf Spendenbasis

Reservierungen erbeten an:

email: info@studioniculescu.de

oder

Tel.: 0308592371

 

"Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus"

– mit diesen Versen beginnt die winterreise, der wohl ergreifendste Lieder- zyklus der Romantik. Schubert ist mit seinem Werk eine Darstellung
des existenziellen, menschlichen Schmerzes von fast schon mythischer Größe gelungen. Die zentrale Figur des Zyklus, der Wanderer, hat im Nachklang eines unglücklichen Liebeserlebnisses Liebe und Geborgenheit hinter sich gelassen und zieht ohne Ziel und Hoffnung hinaus in die Winternacht. Seine Wanderung wird zu einer inneren Odyssee durch die Tiefen des Ichs.

Auf den 24 Stationen des passionsgleichen Weges ist es zunächst starken Stimmungsgegensätzen von überschwänglicher Freude bis hin
zu hoffnungsloser Verzwei ung ausgesetzt. Sie weichen zunehmend einer vielfältig schattierten melancholischen Grundstimmung. Wie das Auge, sobald es sich an das Dunkel der Nacht gewöhnt hat, einzelne Umrisse wahrnimmt, so gelingt es auch dem Ohr, die Nuancen der musikalischen Seelenlandschaft zu unterscheiden.

Im Ausklang des Zyklus trifft der Wanderer auf einen frierenden Leiermann und dessen Drehorgel. Das musikalische Leben hat sich
hier scheinbar ver üchtigt und jedes Gefühl scheint erstarrt – und doch gelingt Schubert in dieser Szenerie unendlicher Hoffnungslosigkeit
eines seiner anrührendsten und gleichzeitig schlichtesten Lieder. Mit der Frage »Willst zu meinen Liedern Deine Leier dreh’n ?« endet die Winterreise – Erlösung durch Kunst?

Über die Premiere dieses ungewöhnlichen Arrangements in Seoul/ Südkorea urteilte die Presse:

"Der deutsche Bariton Burkhard von Puttkamer überzeugte am 22.12.2014 am Dongdaemun Square in Seoul mit einer sängerischen Glanzleistung - Opernkritiker Jeongwon Seo äußert sich wie folgt zu dem Auftritt: Burkhard von Puttkamers ergreifend gefühlvolle Darbietung der >Winterreise< unterscheidet sich von ihrer Dramatik her von herkömmlichen Interpretationen. Es gelingt von Puttkamer, die monotone, zunehmend düstere Stimmung des Liederzyklus‘ zu durchbrechen und mit seiner sängerischen und szenischen Darstellung das Publikum tief zu berühren - eine ganz eigene Vision der "Winterreise" die es dem Publikum ermöglicht, einen neuen, veränderten Blick auf den Liederzyklus und seine Thematik einzunehmen."

 

[Jihyoun Jeon] MK News (24.12.2014)

 

Weitere Infos zu unseren aktuellen (Schleusen-)Konzert – und Tagungsprojekten in 2016 unter:

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Bariton Burkhard von Puttkamer studierte nach 1. und 2. Staatsexamen in Musik und Germanistik Gesang bei Prof. Ernst-Gerold Schramm an der Berliner Universität der Künste in Berlin, besuchte Meisterkurse bei Thomas Quasthoff, Charles Spencer, Dietrich Fischer-Dieskau, Christa Ludwig und Rudolf Piernay, war Stipendiat des Richard-Wagner- Verbandes Minden der Villa Musica Mainz und Preisträger beim Internationalen Joseph- Suder-Liedwettbewerb. Neben der Opernbühne – zahlreiche Engagements in Hamburg und Berlin – ist Burkhard v. Puttkamer ein gefragter Konzertsänger und Liedinterpret und arbeitet regelmäßig mit etablierten Orchestern, Chören und Ensembles zusammen, wobei das Oratorium einen großen Teil seiner Konzerttätigkeit ausmacht: neben den bedeutenden Passionen Bachs sind hier Händels „Messias“, „Israel in Egypt“ oder auch Mendelssohns „Elias“ zu nennen. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn auf alle Kon- tinente - sowohl in entlegene Regionen als auch in bedeutende Musikmetropolen: Neben Grönland und der Antarktis, wo er bereits mehrfach Schuberts „Winterreise“ interpretierte, bestritt er Konzerte und Liederabende u. a. in Istanbul, Buenos Aires, New York, Los Angeles, Washington, Chicago, Tokio und Christchurch (NZ). Erstmals seit 10 Jahren konnte er 2011 als deutschsprachiger Sänger auch in Iran auftreten. Bariton Burkhard von Puttkamer studierte nach 1. und 2. Staatsexamen in Musik und Germanistik Ge- sang bei Prof. Ernst-Gerold Schramm an der Berliner Universität der Künste in Berlin, besuchte Meisterkur- se bei Thomas Quasthoff, Charles Spencer, Dietrich Fischer-Dieskau, Christa Ludwig und Rudolf Piernay, war Stipendiat des Richard-Wagner- Verbandes Minden der Villa Musica Mainz und Preisträger beim Interna- tionalen Joseph- Suder-Liedwettbewerb. Neben der Opernbühne – zahlreiche Engagements in Hamburg und Berlin – ist Burkhard v. Puttkamer ein gefragter Konzertsänger und Liedinterpret und arbeitet regelmäßig mit etablierten Orchestern, Chören und Ensembles zusammen, wobei das Oratorium einen großen Teil seiner Konzerttätigkeit ausmacht: neben den bedeutenden Passionen Bachs sind hier Händels „Messias“, „Israel in Egypt“ oder auch Mendelssohns „Elias“ zu nennen.



Zsuzsa Bálint wurde in Sieben- bürgen, Rumänien, als Tochter einer Pianistin und eines Gei- gers geboren. Mit 11 Jahren gab sie ihr Klavierdebüt mit Orchester  und spielt seit dieser Zeit regelmäßig mit Rumäniens führenden Orchestern zusammen. Sie absolvierte die Solistenklasse von Prof. Boris Bloch an der Folkwang Hochschule in Essen und machte 1996 ihr Konzertexa- men bei Prof. Georg Sava an der Universität der Künste in Berlin. Seit 2005 ist sie Pianistin bei der international anerkannten Carl Flesch-Akademie in Baden-Baden. Als Solistin konzertierte sie in den Metropolen Europas und der USA (New York, Washington, London, Manchester, Berlin, München, Hamburg, Köln, Paris, Lissabon, Porto, Bern, Turin, Wien, St.Petersburg, Budapest, Bukarest). Von den Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, des Deutschen Sym- phonie Orchesters Berlin, des NDR Sinfonieorchesters und des Konzerthausorchesters wird sie regelmäßig für Kammermusikprojekte engagiert. 2004 gründete sie das ungewöhnliche Xinowa Sej Ensemble für drei Klaviere, mit dem sie Werke namhafter Komponisten und Arrangeu- re aufführt. Mit dem Casanova Society Orchestra, einem Ensemble für Musik der 20/30er Jahre, begeistert sie das Publikum an vielen Orten in Deutschland. Kürzlich entstand ein Tango Solo-Programm in eigener Bearbei- tung, mit dem sie momentan sehr erfolgreich tourt. Zsuzsa Bálint hat zahlreiche Aufnahmen für den Rund- funk eingespielt, u.a. für den Bayerischen Rundfunk mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Karl-Heinz Steffens. Deutschlandradio und SWR strahlten live ihre Soloabende aus. An der University of Nebraska bietet sie regelmäßig Meisterkurse an. Ihr der- zeitiger Wohnsitz ist Berlin, wo sie eine Dozentur an der Universität der Künste innehat.

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News

Trans-Siberian TONALi TOUR 2017 mit Mayumi Kanagawa, Violine, Friedrich Thiele, Cello, Hanni Liang, Klavier 

am 29.3.2017 im Studio Niculescu

 


Vielen Dank: 

Zsuzsa BalintOana Chitu, 

Paul Cibis, Yossi Gutmann

Alexander Knop, Radu Nagy, 

Adrian Nichols, Olga Pak,

Dragan Radosavievich & Felix Römer! 

CristianNiculescu & ziemich beste Freunde am 27. Juni 2014
CristianNiculescu & ziemich beste Freunde am 27. Juni 2014

Vielen herzlichen Dank an allen Freunde und Fans die zum Konzert am 10. Dezember in der Philharmonie Berlin gekommen sind!